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Ankündigung: Vortrag von Dr. phil. Judith Hahn über den Sportarzt Karl Gebhardt am 14. Juni, 16 Uhr, in der EBB Alt Rehse

Der Professor für Sportmedizin an der Universität Berlin und Leiter der Heilanstalten Hohenlychen, Karl Gebhardt (1897-1948), war überzeugter Nationalsozialist und brachte sich auf seinem Gebiet aktiv in die Gestaltung der NS-Gesundheitspolitik ein. Als Beratender Chirurg der SS entwickelte er sein Sportsanatorium Hohenlychen während des Zweiten Weltkrieges zu einem Zentrum des Versehrtensports weiter. Im KZ Ravensbrück initiierte er kriegschirurgische Versuche an Häftlingen. Sie sind Thema in der derzeit bei uns zu sehenden Ausstellung über die medizinische Versorgung durch Häftlinge im Frauen-KZ Ravensbrück. Der Vortrag stellt den beruflichen Werdegang und seine Haltungen als Mediziner dar, die auch aus seinen Vorträgen im Rahmen von Schulungskursen in Alt Rehse hervorgeht, und geht auf das Handeln Gebhardts im Spannungsfeld von Wissenschaft und Politik ein.

Interessierte sind herzlich willkommen!

 
     
 

Eröffnung der Ausstellung „Der Arbeiter-Samariter-Bund und der Nationalsozialismus“ in Barsinghausen
Unsere Mitarbeiterin Marthe Burfeind eröffnete am 27. Mai 2019 die von uns erarbeitete Ausstellung im ASB-Bahnhof. Sie ist dort bis zum 1. Juni zu sehen. Es folgen weitere Stationen!

 
 
Marthe Burfeind mit dem ASB-Kreisverbandsvorsitzenden
Dr. Friedbert Mordf
eld.
 
     
 

Besuche im Mai!
Nachdem eine Gruppe der Kirchengemeinde Brüssow (Brandenburg) für eine Führung durch den Ort bei uns zu Gast war, folgten Studierenden- und Ausbildungsgruppen aus dem Gesundheitswesen.

Mit dem Hochschultag haben wir unsere Beziehung zur Hochschule Neubrandenburg intensiviert: Nachdem am Vormittag Studierende des Studiengangs Berufspädagogik für Gesundheitsfachberufe der Hochschule Neubrandenburg von uns vorbereitete Workshops durchliefen, stießen am Nachmittag Studierende der Fachbereiche Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung sowie Landschaftsarchitektur & Greenspace Management für eine Führung und eine abschließende Diskussion dazu.

Ebenfalls von Hochschule Neubrandenburg waren Studierende aus den Bereichen Gesundheits- und Pflegewissenschaft unter der Leitung von Frau Dr. Stich für Führung und Workshops bei uns.

Außerdem zu Gast war eine Gruppe der Charité Gesundheitsakademie Berlin mit angehenden Hebammen. Auch Hebammen nahmen in den Jahren von 1935 bis 1941 an Schulungslagern in Alt Rehse teil und spielten eine besondere Rolle im nationalsozialistischen Gesundheitssystem.

Wir freuen uns über die Zunahme von interessierten Gruppen aus der Region und der Hochschulen!

 
 
Mitglieder der Kirchengemeinde Brüssow während der Führung durch                Arbeit während eines Workshops.
den Ort.
 
     
 
Diskussionsrunde mit Bezügen zur Gegenwart.                               Angehende Hebammen der Charité Gesundheitsakademie Berlin.
 
     
  Die Eröffnung der Wanderausstellung
„… unmöglich, diesen Schrecken aufzuhalten“
Die medizinische Versorgung durch Häftlinge im Frauen-KZ Ravensbrück

bei uns in Alt Rehse war eine gelungene Veranstaltung. Nachdem die Historikerin Christl Wickert die von ihr miterarbeitete Ausstellung vorgestellt hatte, berichtete Jeanine Bochat über ihre Großmutter Erna Lugebiel, die Schreiberin im Krankenrevier des Frauen-KZ Ravensbrück gewesen war.
Begleitet wurde die Veranstalterung von der Musikerin Zorica Jokaimovic auf der Violine.
Wir zeigen die Ausstellung nun bis Ende September.

 
 

 
 

 

 

 
  Erfahrungsaustausch und Weiterbildung in der JBS Golm
Wir nahmen diese Woche am Runden Tisch "Gedenkstättenarbeit in Mecklenburg-Vorpommern" in der Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte Golm auf der Insel Usedom teil. Im Mittelpunkt stand dabei die Bildungs- und Erinnerungsarbeit der JBS. Aus aktuellem Anlass refererierte Dr. Gudrun Heinrich zum Thema Rechtspopulismus und politische Bildung. 
Die Veranstaltung wurde von der AG Gedenkstätten in M-V organisiert und von der Landeszentrale für politische Bildung gefördert.  

 
 
Fabian Schwanzar von der JBS Golm führte uns Teilnehmende über die Kriegsgräberstätte Golm und erläuterte die Ausstellung über Opfer des Bombenangriffs auf Swinemünde am 12. März 1945.
 
 

 

 

 
 
Wichtiger Hinweis
: Die 1. Auflage unseres Buches über den ASB ist bereits nach nur fünf Wochen im Buchhandel vergriffen. Buchbestellungen gegenwärtig nur noch möglich unter versand@asb.de
 
     
 

Am Freitag, den 12. April 2019, um 16 Uhr eröffnen wir die Wanderausstellung
„... unmöglich, diesen Schrecken aufzuhalten“.
Die medizinische Versorgung durch Häftlinge im Frauen-KZ Ravensbrück
im Limnologischen Institut in Alt Rehse. Vortragen wird u.a. die Enkelin einer Frau, die Häftlinge im KZ Ravensbrück medizinisch versorgte. Das vollständige Programm folgt.
Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 5. April 2019 bei uns an (Kontakt/Lageplan).
Zum Herunterladen hier der Flyer zur Ausstellung

 
     
  Am Samstag, den 16. März 2019, öffnen wir wieder unsere Türen. Ab 11 Uhr zeigen wir neben der Dauerausstellung auch weiterhin die kleine eigene Sonderausstellung über ganz besondere Zeitdokumente: Postkarten aus Alt Rehse von Dr. Paul Mühlenkamp.  
     
  Am 21.2.2019 konnten wir in der Topographie des Terrors in Berlin unsere Forschungsergebnisse zum Thema „Der ASB und der Nationalsozialismus“ vorstellen. Ca. 200 Personen verfolgten die Podiumsdiskussion im voll besetzten Saal. Auch die Ausstellung stieß auf reges Interesse. Das Buch ist ab März im Handel erhältlich.



 Fotos: ASB/Hannibal 

 
     
 

Am diesjährigen Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, den 27. Januar 2019, fand in Alt Rehse und Neubrandenburg die Gedenkveranstaltung für die Opfer der „Euthanasie“ und Zwangssterilisierungen in Mecklenburg-Vorpommern in der NS-Zeit statt: Erinnern – Betrauern - Wachrütteln. Die landesweite Veranstaltungsreihe findet seit 2008 jährlich statt. Initiator ist der Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e. V. und deren Partner.
In diesem Jahr richteten das Zentrum für seelische Gesundheit am Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg und die Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte Alt Rehse die Veranstaltung gemeinsam aus. Nach einem Gottesdienst und einem stillen Gedenken in Alt Rehse wurden in Neubrandenburg Vorträge aus wissenschaftlicher und Betroffenenperspektive gehalten.

Am 26. Januar zeigten wir in diesem Zusammenhang in Kooperation mit dem Verein Latücht e.V. im Programmkino Latücht (https://latuecht.de/) den vielfach ausgezeichneten Film „Nebel im August“.


v.l.: Dr. Rainer Stommer, Sozialministerin Stefanie Drese, Dagmar Kaselitz (Integrationsbeauftragte) und Sandra Rieck (Vorstandsvorsitzende des LV Sozialpsychiatrie M-V e.V.) vor der Ausstellung der EBB