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Winterschließung in Alt Rehse
Unsere Ausstellung bleibt auch in diesem Winter vom 3. Dezember bis 28. Februar geschlossen. Telefonisch sind wir weiter erreichbar, individuelle Termine, auch für Führungen, können vereinbart werden.


Eine lange Bildungssaison 2018 geht im Lern- und GeDenkOrt Alt Rehse mit internationalen Gästen zu Ende: Begleitet von Dolores Kahle informierten sich 28 Studentinnen mit dem Berufsziel Hebamme aus Belgien am 28. November bei Führung und Workshop über die historischen Zusammenhänge und analysierten die ethischen Gegenwartsbezüge für ihre eigene Tätigkeit.

 

Besondere Gäste aus Berlin in Alt Rehse
Am 25. April informierten sich der Hauptgeschäftsführer der Bundesärztekammer, Tobias Nowoczyn (2. v.l.), und der Präsident der Ärztekammer Berlin, Dr. Günther Jonitz (3. v.l.), bei einem Rundgang durch den Park der ehemaligen „Führerschule“ und die Ausstellungen über den Stand des Projektes Lern- und GeDenkOrt Alt Rehse. Dr. Manfred Richter-Reichhelm (Vorsitzender EBB Alt Rehse, links), Dr. Roman Skoblo (Beth Zion e.V.) und Projektleiter Dr. Rainer Stommer führten unsere Gäste.

 

Neue Sonderausstellung im Lern- und GeDenkOrt Alt Rehse (25.4. bis 31.10.2018):
„Das ist fabelhaft hier“ - Postkarten aus Alt Rehse von Dr. Paul Mühlenkamp.

Neben der Dauerausstellung zeigt der Lern- und GeDenkOrt Alt Rehse in diesem Jahr eine kleine eigene Sonderausstellung über ganz besondere Zeitdokumente.
Neun Postkarten gewähren Einblicke eines 29jährigen Gebietsarztes der HJ in den Lehrgangs-Alltag Alt Rehse zwischen fröhlicher Freizeit, Treffen mit NS-Größen wie Rudolf Heß und offenem Rassismus. Der Düsseldorfer Kinderarzt Dr. Paul Mühlenkamp nahm im August 1935 an einem der ersten Lehrgänge in der kurz zuvor eröffneten „Führerschule“ teil.
Während der zehn Tage in Alt Rehse schrieb Mühlenkamp seiner Frau und seinem drei Monate alten Sohn fast täglich. Die Postkarten erhielten wir als Dauerleihgabe von Dr. Sebastian Prüfer aus Berlin, dem wir dafür herzlich danken.
Abb.: Sammlung EBB Alt Rehse, Privatsammlung S. Prüfer, Berlin.

Zum Herunterladen hier die Einführungstafel der Ausstellung

 

Parlamentarischer Abend unseres Partners ASB Deutschland am 18. April 2018 im ewerk Berlin
Ein eindrucksvoller Abend stand unter dem Themenschwerpunkt "130 Jahre ASB" mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und ASB-Präsident Franz Müntefering. Vorstand und Projektleitung des Lern- und GeDenkOrtes Alt Rehse waren vor Ort vertreten und führten zahlreiche Gespräche. Unser Forschungsprojekt zum Verbot des ASB 1933 läuft auf vollen Touren, Anfang 2019 werden wir die Ergebnisse gemeinsam mit dem ASB präsentieren.

 

Neue Impulse aus der Gedenkstättenszene
Am 16. April waren wir gleich auf zwei besonderen Veranstaltungen zu Gast, um neueste Erfahrungen aus der Gedenkstättenlandschaft für unsere Bildungsarbeit in Alt Rehse berücksichtigen zu können. In Anklam trafen sich über 20 Vertreter zum Runden Tisch der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten in Mecklenburg-Vorpommern und berieten über aktuelle Fragen. Im Mittelpunkt stand diesmal die Weiterentwicklung des Gedenkortes „Wehrmachtsgefängnis Anklam“ (Bild links).
Am Abend erlebten wir dann mit 200 Besuchern in Berlin unter dem Titel „Wie weiter mit der Erinnerung an den Nationalsozialismus?“ eine Podiumsdiskussion des Forums der Landes-AGs der Gedenkstätten in der Landesvertretung Schleswig-Holstein. Vertreter aus Politik, Gedenkstätten und Historisch-Politischer Bildung diskutierten über neue Entwicklungen in der Gedenkstättenarbeit.

 

Führungen und pädagogische Arbeit 2018 angelaufen
Frühling in Alt Rehse, noch recht kalt, aber schon voller Aktivitäten: Am 24. März war z. B. der Jugendarbeitskreis Mecklenburg-Vorpommern des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. zu Gast im Lern- und GeDenkOrt Alt Rehse. Dolores Kahle informierte und diskutierte mit der Gruppe um Volksbund-Bildungsreferentin Birgit Rüge-Fischer.
(Fotos: Jan Skrzypczynski)




Workshop zu NS-Erinnerungsorten in der Eifel
Am 22. und 23. März 2018 nahmen wir an einem Workshop in der Akademie Vogelsang IP nahe der belgischen Grenze teil. Wir diskutierten mit Kollegen zahlreicher anderer Einrichtungen über Handlungskonzepte zum Umgang mit rechtsextremen Besuchern in NS-Gedenk- und Erinnerungsstätten.

Gleichzeitig war für unser Projekt in Alt Rehse die 2017 eröffnete neue Dauerausstellung „Bestimmung: Herrenmensch“ in der ehemaligen NS-Ordensburg, in der seit 1936 junge Männer zur künftigen NS-Elite ausgebildet wurden, von besonderem Interesse.


Ethiktagung Alt Rehse zum Nachlesen


Die wichtigsten Vorträge der Vierten Ethiktagung in Alt Rehse im Juni 2017 „DIE VISION VOM GESUNDEN MENSCHEN - Zum Diskurs über Prädiktion und Gentherapie“ finden Sie hier zum Herunterladen.

 
 

 

 

 
 

Herbsttagung Arbeitskreis "Euthanasie" in Berlin

Auf der Herbsttagung 2017 des „Arbeitskreises zur Erforschung der nationalsozialistischen ‚Euthanasie‘ und Zwangssterilisation“ vom 24. bis 26. November in der Berliner Charité tagten über 90 Expertinnen und Experten unterschiedlicher Fachrichtungen zu diesem Themenfeld.
Für den Lern- und GeDenkOrt Alt Rehse ergaben sich einmal mehr interessante Aspekte und Kontakte. 
Die neu eröffnete Dauerausstellung über die Charité im Nationalsozialismus war Teil des Tagungsprogramms. Nähere Infos: https://gedenkort.charite.de

In Berlin waren für den EBB dabei: v. l. Dr. Michael Wunder (Wiss. Beirat), Dr. Rainer Stommer, Marthe Burfeind (Wiss. Mitarbeiterin ASB-Projekt), Dolores Kahle und Dr. Nils Köhler.

 
 

 

 

 
 

Extremismusseminar 2017 in Neubrandenburg

Am 4. November fand unser diesjähriges Extremismusseminar im Hotel am Ring in Neubrandenburg in bewährter Partnerschaft mit der Europa-Union Mecklenburg-Vorpommern und dem Regionalzentrum für demokratische Kultur statt. 
Moderator Michael Stieber führte durch ein Programm mit verschiedenen Sichtweisen auf den Extremismus im Allgemeinen sowie Linksextremismus und Reichsbürgertum im Speziellen.
Jürgen Lippold (Foto, am Rednerpult), Landesvorsitzender der Europa-Union MV eröffnete mit einem Blick auf aktuelle Fragestellungen.

 
 

 

 

 
 

Zusammenarbeit mit Hochschule Neubrandenburg wird intensiviert

Studierende der Fachbereiche Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung sowie Gesundheit, Pflege, Management der Hochschule Neubrandenburg besuchten am 2. November Alt Rehse. Nach einem Rundgang durch den Ort mit Dolores Kahle und einem Input von Rainer Stommer generierten sie mit uns Kooperationsideen und Projektmöglichkeiten. Begleitet wurde der Exkursionstag von Dr. Julia Weber, Vertretungsprofessorin für Sozialwissenschaften/qualitative Sozialforschung, Prof. Dr. Wolfgang von Gahlen-Hoops, Professur für Gesundheit und Pflege mit dem Schwerpunkt berufliche Didaktik, und Dr. Constanze Jaiser vom Projekt zeitlupe an der RAA Neubrandenburg.

 
 

 

 

 
 

Auftakt des ASB-Forschungsprojekts in Köln

Am 11. Oktober erfolgte der Recherche-Auftakt unseres Forschungsprojekts zur Verbotszeit des Arbeiter-Samariter-Bund 1933-45 im ASB-Archiv in Köln. In einer Projektbesprechung mit ASB-Vizepräsident Wilhelm Müller, ASB-Archivleiterin Brigitta Frucht (links) und ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch (rechts) stimmten wir die ersten Schritte ab.

 
     
 

Energieexperten da – Strom weg

Das Kommilitonen-Jahrestreffen ehemaliger Mitarbeiter von Energieversorgern war am 11. Oktober zu Besuch im Lern- und GeDenkOrt und ausgerechnet währenddessen Stromausfall in Alt Rehse. Aber auch ohne die einführende PowerPoint-Präsentation sorgte unsere Kollegin Dolores Kahle für zufriedene Gesichter.

 
     
  Forschungsauftrag: Samariter im Nationalsozialismus
ASB lässt Verbotszeit durch EBB erforschen

 
  Was wurde aus den 52.000 Samaritern, den 1.200 approbierten ASB-Ärzten, den Masseuren, Pflegekräften, Kolonnen und den Erholungs- und Kindererholungsheimen nach der Auflösung des Arbeiter-Samariter-Bundes zum 1. September 1933 durch die Nationalsozialisten? Diesen Fragen will der Verband mit einem Forschungsprojekt nun nachgehen.  
   
  Die Kolonne Hamburg im Juli 1933 - kurz vor der Auflösung des Arbeiter-Samariter-Bundes. Was aus den Samaritern wurde, lässt der ASB nun erforschen. Foto: ASB  
     
  „Wenn man uns danach fragt, ob und welche Samariter Opfer von Verfolgung durch das NS-Regime wurden, sollten wir hier verlässliche Antworten geben können und biografische Beispiele benennen können", begründet ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch den Forschungsauftrag an unabhängige Wissenschaftler. „Dies sind wir auch unseren Mitgliedern schuldig, die für ihre Überzeugungen mutig einstanden und mitunter allein wegen ihres Bekenntnisses zum ASB den neuen Machthabern verdächtig waren und verfolgt wurden." Ebenso wolle der ASB durch die unabhängige historische Forschung die Rolle der wichtigsten Akteure des Verbandes zwischen 1933 und dem Wiederaufbau des ASB ab Herbst 1945 untersuchen lassen. „Denn uns ist auch bewusst, dass auch Menschen, die keine überzeugten Nationalsozialisten waren, in dieser Diktatur in Situationen gerieten, wo sie sich anpassten, verstrickten oder gar persönlich schuldig wurden," so Bauch.

Mit einem Vorstandsbeschluss hat der ASB die Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte Alt Rehse e.V. mit dem Forschungsprojekt beauftragt.
Dr. Rainer Stommer, der mit Dr. Nils Köhler das Projekt leiten wird, betont: „Der Forschungsauftrag ist ein weiterer wichtiger Wegepunkt, um die Bildungsarbeit in Alt Rehse weiterzuentwickeln. Wir können hier unsere über Jahre entwickelte Expertise zur NS-Gesundheitspolitik einbringen und freuen uns, dass wir mit unserem Konzept den Vorstand des ASB überzeugen konnten.“
Das Forschungsprojekt ist auf 16 Monate angelegt und wird vom wissenschaftlichen Beirat begleitet. Die Ergebnisse werden in Form von Publikationen, einer Ausstellung und Veranstaltungen öffentlich gemacht.
 
     
  Neues Buch erscheint in Kürze  
     
  Schon seit einiger Zeit ist der Sammelband „Medizin im Dienste der Rassenideologie. Die ‚Führerschule der Deutschen Ärzteschaft‘ in Alt Rehse“ vergriffen. Gegenwärtig wird intensiv an einer ergänzten aktuellen Neuauflage gearbeitet, die Anfang November im Ch. Links-Verlag (Berlin) erscheint. Nähere Infos unter Bildungsangebote. Vorbestellungen sind bereits jetzt möglich unter info@ebb-alt-rehse.de
Foto: Links Verlag
Letzte Details geklärt: Verleger Christoph Links und Herausgeber Dr. Rainer Stommer freuen sich auf die ergänzte Neuauflage, die Anfang November vorliegen wird.

 

 
  Noch bis Ende Oktober führen wir in diesem Jahr Gruppen nach Voranmeldung durch das Dorf und den nicht öffentlich zugänglichen Gutspark, die ehemalige „Führerschule“. Am 16. September nutzte eine Gruppe ehemaliger Eisenbahner aus ganz Mecklenburg-Vorpommern dieses Angebot im Rahmen ihres jährlichen Treffens.  
   
     
  Am 12. September tagte der Ausschuss für Familie, Soziales, Gesundheit und Integration des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte in den Räumen der EBB Alt Rehse. Wir stellten dem Vorsitzenden Prof. Dr. Roman F. Oppermann und den über 30 Teilnehmern unsere Arbeit und Pläne vor.  
   
     
  Am 8. September begrüßten wir die Landtagsabgeordnete Nadine Julitz aus Waren (Müritz) in Alt Rehse. Gemeinsam berieten wir mit der Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion für Integrationspolitik über konkrete Möglichkeiten, die besonderen Angebote des entstehenden Lern- und GeDenkOrt in diesem Bereich mit anderen Akteuren in der Region zu vernetzen.  
   
     
 

Gemeinsam für den Lern- und GeDenkOrt Alt Rehse

 
     
   
  Intensive Gespräche: Eckhardt Rehberg und Marc Reinhardt mit Projektleiter Dr. Nils Köhler und Geschäftsführer Dr. Rainer Stommer.

Von rechts: Marc Reinhardt und Eckhardt Rehberg mit Christel Eingel, Dolores Kahle und Dr. Rainer Stommer.  
   
  Dr. Nils Köhler erläutert die Ausbaupläne für das ehem. Limnologische Institut.

Dr. Rainer Stommer führt Eckhardt Rehberg und Marc Reinhardt durch die historische Ausstellung.

 
     
 

Am 1. September 2017 besuchten Eckhardt Rehberg, Bundestagsabgeordneter unseres Wahlkreises und Haushaltspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und Marc Reinhardt, Vorsitzender des Bildungsausschusses des Landtages, den Lern- und GeDenkOrt Alt Rehse und informierten sich über die Angebote, die Baupläne und die Konzeption unseres Hauses.

 

 
 

EBB empfängt Musikalische Radtour des ADFC Tollense und der Philharmonie Neubrandenburg mit über 200 Gästen

 
     
   
   
     
 

Am 18. Juni 2017 traten über 200 Radlerinnen und Radler aller Generationen bei optimalem Bikerwetter kräftig in die Pedale - belohnt von mehreren musikalischen Einlagen. Von der Konzertkirche Neubrandenburg ging es über Weitin und Lapitz nach Alt Rehse, wo im Saal des ehem. Limnologischen Instituts der Philharmonische Chor Neubrandenburg unter der Leitung von Dr. Gotthard Franke vor der herrlichen Kulisse des Tollensesees zum 80minütigen Abschlusskonzert einlud.
Die Ausstellungen trafen auf großes Interesse und wir konnten viele neue Interessenten über unsere Arbeit informieren. Um das leibliche Wohl unserer Gäste kümmerten sich Mitglieder und Vorstand des EBB, unser Team des Lern- und GeDenkOrtes Alt Rehse und die Fleischerei Strelitzer.

 

 
  4. Ethiktagung in Alt Rehse 9./10. Juni 2017
DIE VISION VOM GESUNDEN MENSCHEN - Zum Diskurs über Prädiktion und Gentherapie

 
 
 
Diskussion im Plenum, u.a. mit (von links) Dr. Tobias Eichinger (Zürich), Prof. Dr. Boris Fehse (Hamburg), Moderator Dr. Michael Wunder (Hamburg), Prof. Dr. Reinhard Merkel (Hamburg)und Susanne Michl (Mainz).   Morgendliche Schiffstour vom Hotel in Neubrandenburg über den Tollensesee  – besonderer Reiz des Tagungsortes Alt Rehse.
 
 
 

Die Möglichkeiten der Gendiagnostik und der Gentherapie verändern laufend unser Verständnis von Gesundheit und Krankheit, unseren Umgang damit und letztlich das Verständnis, was der Mensch ist. Information und Diskussion, wie die neuen Entwicklungen in Prädiktion und Gentherapie bewertet werden können und wie mit ihnen vor dem Hintergrund geschichtlicher Kenntnisse und Verantwortung umgegangen werden sollte, waren das Ziel der vierten Alt-Rehse-Konferenz 2017 in der Reihe „Alt Rehser Wissenschaftsforum“, die von der 2001 gegründeten Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte Alt Rehse (EBB Alt Rehse) veranstaltet wird.
Referenten verschiedener Fachdisziplinen warfen sehr unterschiedliche und kontroverse Blicke auf die Herausforderungen – teils intensive und vehement geführte Debatten der rund 40 Teilnehmenden unterstrichen, dass das Thema notwendig und richtig gewählt war. Einigkeit herrschte angesichts dessen darüber, dass die Innovationen in einem möglichst breiten gesellschaftlichen Diskurs erörtert werden sollten.
Finanziell unterstützten die Tagung die Kassenärztliche Bundesvereinigung, die Kassenärztliche Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern, die Bundesärztekammer, die Ärztekammer Berlin und die Landeszentrale für politische Bildung MV.
Programm siehe Wissenschaftsforum

 

 
 

Auf der Suche nach dem letzten Juden in meiner Familie – eindrucksvoller Filmabend im Latücht

Organisatoren und Regisseure im Gespräch: Holm-Henning Freier (Latücht e.V.), Rainer Stommer (EBB Alt Rehse), Silvia Holzinger, Peter Haas, Benjamin Himmler (Friedrich-Ebert-Stiftung).  

Am 10. Mai konnten wir gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Latücht Film & Medien e.V. im Kommunalen Kino Latücht in Neubrandenburg den Dokumentarfilm „Auf der Suche nach dem letzten Juden in meiner Familie“ erstmals in Mecklenburg-Vorpommern präsentieren.
Moderator Rainer Stommer (EBB Alt Rehse) begrüßte vor Ort die Filmemacher Peter Haas und Silvia Holzinger, die sich im Anschluss an die 66-minütige filmische Spurensuche den Fragen des Publikums stellten.
Der Film beschreibt die Rekonstruktion des Lebens und Sterbens des Großvaters von Peter Haas. Über Eduard Haas wurde in der Familie kaum gesprochen, viel mehr als die Tatsache seiner Ermordung 1942 im KZ Buchenwald erfuhren die Enkel nicht.
Die Filmemacher begaben sich auf eine Spurensuche, die in Archive und Verwandten in mehreren Ländern führte. Dokumentiert wird zugleich, wie eine deutsche Familie erst Jahrzehnte nach Kriegsende beginnt, über ihre Herkunft nachzudenken, mit sehr unterschiedlichen Herangehensweisen. Dabei wird deutlich, wie prägend das Nichterzählen des Erlittenen für ganze Generationen war, und wie verunsichernd und befreiend zugleich es sein kann, wenn scheinbare Gewissheiten durch das biografische Forschen ins Wanken geraten.
Nähere Infos: www.ilmarefilm.org