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DIE VISION VOM GESUNDEN MENSCHEN
Zum Diskurs über Prädiktion und Gentherapie

Tagung in Alt Rehse, 9. - 10. Juni 2017
s. Wissenschaftsforum


Auf der Suche nach dem letzten Juden in meiner Familie – eindrucksvoller Filmabend im Latücht


Organisatoren und Regisseure im Gespräch: Holm-Henning Freier (Latücht e.V.), Rainer Stommer (EBB Alt Rehse), Silvia Holzinger, Peter Haas, Benjamin Himmler (Friedrich-Ebert-Stiftung).  

Am 10. Mai konnten wir gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Latücht Film & Medien e.V. im Kommunalen Kino Latücht in Neubrandenburg den Dokumentarfilm „Auf der Suche nach dem letzten Juden in meiner Familie“ erstmals in Mecklenburg-Vorpommern präsentieren.
Moderator Rainer Stommer (EBB Alt Rehse) begrüßte vor Ort die Filmemacher Peter Haas und Silvia Holzinger, die sich im Anschluss an die 66-minütige filmische Spurensuche den Fragen des Publikums stellten.
Der Film beschreibt die Rekonstruktion des Lebens und Sterbens des Großvaters von Peter Haas. Über Eduard Haas wurde in der Familie kaum gesprochen, viel mehr als die Tatsache seiner Ermordung 1942 im KZ Buchenwald erfuhren die Enkel nicht.
Die Filmemacher begaben sich auf eine Spurensuche, die in Archive und Verwandten in mehreren Ländern führte. Dokumentiert wird zugleich, wie eine deutsche Familie erst Jahrzehnte nach Kriegsende beginnt, über ihre Herkunft nachzudenken, mit sehr unterschiedlichen Herangehensweisen. Dabei wird deutlich, wie prägend das Nichterzählen des Erlittenen für ganze Generationen war, und wie verunsichernd und befreiend zugleich es sein kann, wenn scheinbare Gewissheiten durch das biografische Forschen ins Wanken geraten.
Nähere Infos: www.ilmarefilm.org