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  Aktuell  
     
 

Eingeschränkte Öffnungszeiten vom 26. Juni 2017 bis zum 6. August 2017
Krankheitsbedingt kann die Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte vorübergehend nur
von Donnerstag bis Sonntag
von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet werden.
Ab 8. August 2017 wird voraussichtlich wieder von Dienstag bis Sonntag geöffnet sein.
Sondertermine für Gruppen müssen langfristig telefonisch oder per Mail angefragt werden.

 

 
 

EBB empfängt Musikalische Radtour des ADFC Tollense und der Philharmonie Neubrandenburg mit über 200 Gästen

 
     
   
   
     
 

Am 18. Juni 2017 traten über 200 Radlerinnen und Radler aller Generationen bei optimalem Bikerwetter kräftig in die Pedale - belohnt von mehreren musikalischen Einlagen. Von der Konzertkirche Neubrandenburg ging es über Weitin und Lapitz nach Alt Rehse, wo im Saal des ehem. Limnologischen Instituts der Philharmonische Chor Neubrandenburg unter der Leitung von Dr. Gotthard Franke vor der herrlichen Kulisse des Tollensesees zum 80minütigen Abschlusskonzert einlud.
Die Ausstellungen trafen auf großes Interesse und wir konnten viele neue Interessenten über unsere Arbeit informieren. Um das leibliche Wohl unserer Gäste kümmerten sich Mitglieder und Vorstand des EBB, unser Team des Lern- und GeDenkOrtes Alt Rehse und die Fleischerei Strelitzer.

 

 
  4. Ethiktagung in Alt Rehse 9./10. Juni 2017
DIE VISION VOM GESUNDEN MENSCHEN - Zum Diskurs über Prädiktion und Gentherapie

 
 
 
Diskussion im Plenum, u.a. mit (von links) Dr. Tobias Eichinger (Zürich), Prof. Dr. Boris Fehse (Hamburg), Moderator Dr. Michael Wunder (Hamburg), Prof. Dr. Reinhard Merkel (Hamburg)und Susanne Michl (Mainz).   Morgendliche Schiffstour vom Hotel in Neubrandenburg über den Tollensesee  – besonderer Reiz des Tagungsortes Alt Rehse.
 
 
 

Die Möglichkeiten der Gendiagnostik und der Gentherapie verändern laufend unser Verständnis von Gesundheit und Krankheit, unseren Umgang damit und letztlich das Verständnis, was der Mensch ist. Information und Diskussion, wie die neuen Entwicklungen in Prädiktion und Gentherapie bewertet werden können und wie mit ihnen vor dem Hintergrund geschichtlicher Kenntnisse und Verantwortung umgegangen werden sollte, waren das Ziel der vierten Alt-Rehse-Konferenz 2017 in der Reihe „Alt Rehser Wissenschaftsforum“, die von der 2001 gegründeten Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte Alt Rehse (EBB Alt Rehse) veranstaltet wird.
Referenten verschiedener Fachdisziplinen warfen sehr unterschiedliche und kontroverse Blicke auf die Herausforderungen – teils intensive und vehement geführte Debatten der rund 40 Teilnehmenden unterstrichen, dass das Thema notwendig und richtig gewählt war. Einigkeit herrschte angesichts dessen darüber, dass die Innovationen in einem möglichst breiten gesellschaftlichen Diskurs erörtert werden sollten.
Finanziell unterstützten die Tagung die Kassenärztliche Bundesvereinigung, die Kassenärztliche Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern, die Bundesärztekammer, die Ärztekammer Berlin und die Landeszentrale für politische Bildung MV.
Programm siehe Wissenschaftsforum

 

 
 

Auf der Suche nach dem letzten Juden in meiner Familie – eindrucksvoller Filmabend im Latücht

Organisatoren und Regisseure im Gespräch: Holm-Henning Freier (Latücht e.V.), Rainer Stommer (EBB Alt Rehse), Silvia Holzinger, Peter Haas, Benjamin Himmler (Friedrich-Ebert-Stiftung).  

Am 10. Mai konnten wir gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Latücht Film & Medien e.V. im Kommunalen Kino Latücht in Neubrandenburg den Dokumentarfilm „Auf der Suche nach dem letzten Juden in meiner Familie“ erstmals in Mecklenburg-Vorpommern präsentieren.
Moderator Rainer Stommer (EBB Alt Rehse) begrüßte vor Ort die Filmemacher Peter Haas und Silvia Holzinger, die sich im Anschluss an die 66-minütige filmische Spurensuche den Fragen des Publikums stellten.
Der Film beschreibt die Rekonstruktion des Lebens und Sterbens des Großvaters von Peter Haas. Über Eduard Haas wurde in der Familie kaum gesprochen, viel mehr als die Tatsache seiner Ermordung 1942 im KZ Buchenwald erfuhren die Enkel nicht.
Die Filmemacher begaben sich auf eine Spurensuche, die in Archive und Verwandten in mehreren Ländern führte. Dokumentiert wird zugleich, wie eine deutsche Familie erst Jahrzehnte nach Kriegsende beginnt, über ihre Herkunft nachzudenken, mit sehr unterschiedlichen Herangehensweisen. Dabei wird deutlich, wie prägend das Nichterzählen des Erlittenen für ganze Generationen war, und wie verunsichernd und befreiend zugleich es sein kann, wenn scheinbare Gewissheiten durch das biografische Forschen ins Wanken geraten.
Nähere Infos: www.ilmarefilm.org