Kontakt/Lageplan
Impressum
 

 

 
   Der Ort   Aktuell  Bildungsangebote   Wissenschaftsforum    Service    Verein     Kooperationen
 
 
 
 
   
  Aktuell  
     
 

Auftakt des ASB-Forschungsprojekts in Köln

Am 11. Oktober erfolgte der Recherche-Auftakt unseres Forschungsprojekts zur Verbotszeit des Arbeiter-Samariter-Bund 1933-45 im ASB-Archiv in Köln. In einer Projektbesprechung mit ASB-Vizepräsident Wilhelm Müller, ASB-Archivleiterin Brigitta Frucht (links) und ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch (rechts) stimmten wir die ersten Schritte ab.

 
     
 

Energieexperten da – Strom weg

Das Kommilitonen-Jahrestreffen ehemaliger Mitarbeiter von Energieversorgern war am 11. Oktober zu Besuch im Lern- und GeDenkOrt und ausgerechnet währenddessen Stromausfall in Alt Rehse. Aber auch ohne die einführende PowerPoint-Präsentation sorgte unsere Kollegin Dolores Kahle für zufriedene Gesichter.

 
     
  Forschungsauftrag: Samariter im Nationalsozialismus
ASB lässt Verbotszeit durch EBB erforschen

 
  Was wurde aus den 52.000 Samaritern, den 1.200 approbierten ASB-Ärzten, den Masseuren, Pflegekräften, Kolonnen und den Erholungs- und Kindererholungsheimen nach der Auflösung des Arbeiter-Samariter-Bundes zum 1. September 1933 durch die Nationalsozialisten? Diesen Fragen will der Verband mit einem Forschungsprojekt nun nachgehen.  
   
  Die Kolonne Hamburg im Juli 1933 - kurz vor der Auflösung des Arbeiter-Samariter-Bundes. Was aus den Samaritern wurde, lässt der ASB nun erforschen. Foto: ASB  
     
  „Wenn man uns danach fragt, ob und welche Samariter Opfer von Verfolgung durch das NS-Regime wurden, sollten wir hier verlässliche Antworten geben können und biografische Beispiele benennen können", begründet ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch den Forschungsauftrag an unabhängige Wissenschaftler. „Dies sind wir auch unseren Mitgliedern schuldig, die für ihre Überzeugungen mutig einstanden und mitunter allein wegen ihres Bekenntnisses zum ASB den neuen Machthabern verdächtig waren und verfolgt wurden." Ebenso wolle der ASB durch die unabhängige historische Forschung die Rolle der wichtigsten Akteure des Verbandes zwischen 1933 und dem Wiederaufbau des ASB ab Herbst 1945 untersuchen lassen. „Denn uns ist auch bewusst, dass auch Menschen, die keine überzeugten Nationalsozialisten waren, in dieser Diktatur in Situationen gerieten, wo sie sich anpassten, verstrickten oder gar persönlich schuldig wurden," so Bauch.

Mit einem Vorstandsbeschluss hat der ASB die Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte Alt Rehse e.V. mit dem Forschungsprojekt beauftragt.
Dr. Rainer Stommer, der mit Dr. Nils Köhler das Projekt leiten wird, betont: „Der Forschungsauftrag ist ein weiterer wichtiger Wegepunkt, um die Bildungsarbeit in Alt Rehse weiterzuentwickeln. Wir können hier unsere über Jahre entwickelte Expertise zur NS-Gesundheitspolitik einbringen und freuen uns, dass wir mit unserem Konzept den Vorstand des ASB überzeugen konnten.“
Das Forschungsprojekt ist auf 16 Monate angelegt und wird vom wissenschaftlichen Beirat begleitet. Die Ergebnisse werden in Form von Publikationen, einer Ausstellung und Veranstaltungen öffentlich gemacht.
 
     
  Neues Buch erscheint in Kürze  
     
  Schon seit einiger Zeit ist der Sammelband „Medizin im Dienste der Rassenideologie. Die ‚Führerschule der Deutschen Ärzteschaft‘ in Alt Rehse“ vergriffen. Gegenwärtig wird intensiv an einer ergänzten aktuellen Neuauflage gearbeitet, die Anfang November im Ch. Links-Verlag (Berlin) erscheint. Nähere Infos unter Bildungsangebote. Vorbestellungen sind bereits jetzt möglich unter info@ebb-alt-rehse.de
Foto: Links Verlag
Letzte Details geklärt: Verleger Christoph Links und Herausgeber Dr. Rainer Stommer freuen sich auf die ergänzte Neuauflage, die Anfang November vorliegen wird.

 

 
  Noch bis Ende Oktober führen wir in diesem Jahr Gruppen nach Voranmeldung durch das Dorf und den nicht öffentlich zugänglichen Gutspark, die ehemalige „Führerschule“. Am 16. September nutzte eine Gruppe ehemaliger Eisenbahner aus ganz Mecklenburg-Vorpommern dieses Angebot im Rahmen ihres jährlichen Treffens.  
   
     
  Am 12. September tagte der Ausschuss für Familie, Soziales, Gesundheit und Integration des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte in den Räumen der EBB Alt Rehse. Wir stellten dem Vorsitzenden Prof. Dr. Roman F. Oppermann und den über 30 Teilnehmern unsere Arbeit und Pläne vor.  
   
     
  Am 8. September begrüßten wir die Landtagsabgeordnete Nadine Julitz aus Waren (Müritz) in Alt Rehse. Gemeinsam berieten wir mit der Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion für Integrationspolitik über konkrete Möglichkeiten, die besonderen Angebote des entstehenden Lern- und GeDenkOrt in diesem Bereich mit anderen Akteuren in der Region zu vernetzen.  
   
     
 

Gemeinsam für den Lern- und GeDenkOrt Alt Rehse

 
     
   
  Intensive Gespräche: Eckhardt Rehberg und Marc Reinhardt mit Projektleiter Dr. Nils Köhler und Geschäftsführer Dr. Rainer Stommer.

Von rechts: Marc Reinhardt und Eckhardt Rehberg mit Christel Eingel, Dolores Kahle und Dr. Rainer Stommer.  
   
  Dr. Nils Köhler erläutert die Ausbaupläne für das ehem. Limnologische Institut.

Dr. Rainer Stommer führt Eckhardt Rehberg und Marc Reinhardt durch die historische Ausstellung.

 
     
 

Am 1. September 2017 besuchten Eckhardt Rehberg, Bundestagsabgeordneter unseres Wahlkreises und Haushaltspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und Marc Reinhardt, Vorsitzender des Bildungsausschusses des Landtages, den Lern- und GeDenkOrt Alt Rehse und informierten sich über die Angebote, die Baupläne und die Konzeption unseres Hauses.

 

 
 

EBB empfängt Musikalische Radtour des ADFC Tollense und der Philharmonie Neubrandenburg mit über 200 Gästen

 
     
   
   
     
 

Am 18. Juni 2017 traten über 200 Radlerinnen und Radler aller Generationen bei optimalem Bikerwetter kräftig in die Pedale - belohnt von mehreren musikalischen Einlagen. Von der Konzertkirche Neubrandenburg ging es über Weitin und Lapitz nach Alt Rehse, wo im Saal des ehem. Limnologischen Instituts der Philharmonische Chor Neubrandenburg unter der Leitung von Dr. Gotthard Franke vor der herrlichen Kulisse des Tollensesees zum 80minütigen Abschlusskonzert einlud.
Die Ausstellungen trafen auf großes Interesse und wir konnten viele neue Interessenten über unsere Arbeit informieren. Um das leibliche Wohl unserer Gäste kümmerten sich Mitglieder und Vorstand des EBB, unser Team des Lern- und GeDenkOrtes Alt Rehse und die Fleischerei Strelitzer.

 

 
  4. Ethiktagung in Alt Rehse 9./10. Juni 2017
DIE VISION VOM GESUNDEN MENSCHEN - Zum Diskurs über Prädiktion und Gentherapie

 
 
 
Diskussion im Plenum, u.a. mit (von links) Dr. Tobias Eichinger (Zürich), Prof. Dr. Boris Fehse (Hamburg), Moderator Dr. Michael Wunder (Hamburg), Prof. Dr. Reinhard Merkel (Hamburg)und Susanne Michl (Mainz).   Morgendliche Schiffstour vom Hotel in Neubrandenburg über den Tollensesee  – besonderer Reiz des Tagungsortes Alt Rehse.
 
 
 

Die Möglichkeiten der Gendiagnostik und der Gentherapie verändern laufend unser Verständnis von Gesundheit und Krankheit, unseren Umgang damit und letztlich das Verständnis, was der Mensch ist. Information und Diskussion, wie die neuen Entwicklungen in Prädiktion und Gentherapie bewertet werden können und wie mit ihnen vor dem Hintergrund geschichtlicher Kenntnisse und Verantwortung umgegangen werden sollte, waren das Ziel der vierten Alt-Rehse-Konferenz 2017 in der Reihe „Alt Rehser Wissenschaftsforum“, die von der 2001 gegründeten Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte Alt Rehse (EBB Alt Rehse) veranstaltet wird.
Referenten verschiedener Fachdisziplinen warfen sehr unterschiedliche und kontroverse Blicke auf die Herausforderungen – teils intensive und vehement geführte Debatten der rund 40 Teilnehmenden unterstrichen, dass das Thema notwendig und richtig gewählt war. Einigkeit herrschte angesichts dessen darüber, dass die Innovationen in einem möglichst breiten gesellschaftlichen Diskurs erörtert werden sollten.
Finanziell unterstützten die Tagung die Kassenärztliche Bundesvereinigung, die Kassenärztliche Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern, die Bundesärztekammer, die Ärztekammer Berlin und die Landeszentrale für politische Bildung MV.
Programm siehe Wissenschaftsforum

 

 
 

Auf der Suche nach dem letzten Juden in meiner Familie – eindrucksvoller Filmabend im Latücht

Organisatoren und Regisseure im Gespräch: Holm-Henning Freier (Latücht e.V.), Rainer Stommer (EBB Alt Rehse), Silvia Holzinger, Peter Haas, Benjamin Himmler (Friedrich-Ebert-Stiftung).  

Am 10. Mai konnten wir gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Latücht Film & Medien e.V. im Kommunalen Kino Latücht in Neubrandenburg den Dokumentarfilm „Auf der Suche nach dem letzten Juden in meiner Familie“ erstmals in Mecklenburg-Vorpommern präsentieren.
Moderator Rainer Stommer (EBB Alt Rehse) begrüßte vor Ort die Filmemacher Peter Haas und Silvia Holzinger, die sich im Anschluss an die 66-minütige filmische Spurensuche den Fragen des Publikums stellten.
Der Film beschreibt die Rekonstruktion des Lebens und Sterbens des Großvaters von Peter Haas. Über Eduard Haas wurde in der Familie kaum gesprochen, viel mehr als die Tatsache seiner Ermordung 1942 im KZ Buchenwald erfuhren die Enkel nicht.
Die Filmemacher begaben sich auf eine Spurensuche, die in Archive und Verwandten in mehreren Ländern führte. Dokumentiert wird zugleich, wie eine deutsche Familie erst Jahrzehnte nach Kriegsende beginnt, über ihre Herkunft nachzudenken, mit sehr unterschiedlichen Herangehensweisen. Dabei wird deutlich, wie prägend das Nichterzählen des Erlittenen für ganze Generationen war, und wie verunsichernd und befreiend zugleich es sein kann, wenn scheinbare Gewissheiten durch das biografische Forschen ins Wanken geraten.
Nähere Infos: www.ilmarefilm.org