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Demokratie, Krankheit und Gesundheit
in Zeiten der Pandemie

5. Ethik-Tagung Alt Rehse, 1. - 2. September 2021

Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte Alt Rehse

Schirmherrschaft: Ministerpräsidentin Manuela Schwesig

Das Thema der Tagung ist das Spannungsverhältnis zwischen Seuchen, Staat und Gesellschaft, aktuell also die Wirkungen der Corona-Pandemie auf unsere freiheitlich demokratische Grundordnung, die staatlichen Organe und die Zivilgesellschaft.
                Die Pandemie hat Einfluss auf alle Lebensbereiche. Sie äußert sich, so die eine Wahrnehmungsrichtung, in einer gesellschaftlichen Entsolidarisierung, in rechtlichen Einschränkungen, im Erstarken der Exklusion über die Inklusion, in der Wiederkehr von Grenzregimen und Betonung des Nationalstaatlichen, nicht zuletzt auch in einer Ressourcen-Diskussion bis hin zur Frage medizinischer Preisgabe des Lebens (Triage). Sie bringt aber anderseits immer wieder auch konkretes Engagement für Würde, Leben, Solidarität, Recht und Gerechtigkeit hervor.
                Die Tagung beschäftigt sich vor diesem Hintergrund nicht nur mit den Auswirkungen der Pandemie auf die freiheitlich-pluralistische Gesellschaft. Gefragt werden soll vielmehr auch nach dem Einfluss der Zivilkultur, des freiheitlichen Diskurses und demokratischer Institutionen auf die Pandemie und deren Verlauf.

 

 

 
 

Feierliche Unterzeichnung des Kooperationsvertrags zwischen der Hochschule Neubrandenburg und dem Lern- und GeDenkOrt Alt Rehse

Seit knapp 15 Jahre veranstalten die Hochschule Neubrandenburg und die Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte Alt Rehse gemeinsame Projekte, um Studierende über den historischen Ort Alt Rehse als ehemaliger NS-„Führerschule der Deutschen Ärzteschaft“ zu informieren und vor dem Hintergrund der Geschichte des Ortes die damit verbundenen ethischen, sozialen und regionalen Fragestellungen zu diskutieren. Am 11. Mai 2021 werden die beiden Einrichtungen nun einen Kooperationsvertrag unterzeichnen, um die bestehende Zusammenarbeit auszuweiten.
In Zusammenarbeit mit:
Hochschule Neubrandenburg
HiRegion
RAA Mecklenburg-Vorpommern
Land Mecklenburg-Vorpommern
Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

 

 
 

Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte (EBB) Alt Rehse startet Projekt zur touristischen Vernetzung

Am 1. Februar 2020 haben wir die Arbeit an der „Entwicklung von Angeboten im Bereich Tourismus / Gesundheitstourismus im Kontext des Lern- und GeDenkOrts Alt Rehse“ aufgenommen. Das Projekt wird aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung und dem Europäischen Sozialfond gefördert und läuft bis Anfang 2021. Wir setzen dabei auf neue Zielgruppen und Veranstaltungsformate.

 
     
 

Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte (EBB) Alt Rehse startet Projekt zur Vernetzung mit Hochschulen

Am 1. Februar 2020 hat die EBB Alt Rehse die Arbeit an der „Entwicklung von Kooperationen mit Bildungseinrichtungen und Trägern im Gesundheitswesen“ aufgenommen. Das Projekt wird durch das Programm „Jugend erinnert“ der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien gefördert und läuft über drei Jahre. Die EBB Alt Rehse setzt dabei auf neue Zielgruppen und Bildungsangebote für die Gedenkstättenarbeit.

 
     
 

Die angekündigte internationale Tagung „Medicine after the Holocaust“
8. bis 11. September 2020 - Berlin – Fürstenberg – Alt Rehse
muss leider ausfallen !!

Aufgrund der international weiterhin bestehenden Reisebeschränkungen und Einschränkungen bei der Durchführung von größeren Veranstaltungen gab es für uns und die beteiligten Referent*innen keine ausreichende Planungssicherheit.

Wir bitten um Verständnis bei allen interessierten Besucher*innen.

Organizators / Organisatoren
Sachsenhausen/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin/Charité Universitätsmedizin Berlin
Gedenk- und Bildungsstätte „Haus der Wannsee-Konferenz“
Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte Alt Rehse

 
 

 


 
 

Zur Gedenkveranstaltung im Neubrandenburger Stadtarchiv versammelten sich weit über 120 Besucher, um der Lesung von Reinhard Simon und dem Bericht Christoph von Kaufmanns, Angehöriger eines NS-„Euthanasie“-Opfers, zu folgen. Auch unsere (Teil-)Ausstellung fand große Beachtung.

 
  Simon, von Kaufmann: Reinhard Simon und Christoph von Kaufmann
Die Gedenkveranstaltung für die Opfer der NS-„Euthanasie“ und Zwangssterilisierung unter dem Motto „Erinnern, betrauern, wachrütteln“ in Güstrow war eine gelungene, bewegende und gut besuchte Veranstaltung am 75. Jahrestag der Befreiung des KZ Ausschwitz.
 
 
V.l.o.n.r.u.: Sandra Rieck, die begrüßte und thematisch einführte; Christian Kaiser als Experte aus Erfahrung bei der Begrüßung; Dr. Kathleen Haack, Uni Rostock, informierte über die NS-„Euthanasie“ und Zwangssterilisation in Mecklenburg und Güstrow; Reinhard Simon stellte seine Veröffentlichung und Opferbiographien der Domjüch vor; Frank Hammerschmidt verwies auf die „seelische Zeugungsfähigkeit“ eines jeden Menschen, deren Ergebnis Kunst sein kann; Margit Glasow appellierte für eine inklusive Gesellschaft.